Hier findest du die wichtigsten Eckpunkte und die aktuelle Gehaltstabelle des
Abschlusses zum SWÖ-Kollektivvertrag:


Den hart arbeitenden Menschen im Gesundheits- und Sozialbereich in Salzburg droht weiterhin ein massiver Einkommensverlust. Die Abschaffung des Pflegebonus wurde zwar vorerst bis Juni ausgesetzt, aber was danach passiert, ist völlig offen. Sollte es zu keiner neuen Regelung kommen, drohen tausenden Areitnehmer:innen monatlich spürbare Gehaltseinbußen – jenen Menschen, die täglich unter hoher Belastung arbeiten und einen unverzichtbaren Beitrag für eine funktionierende Gesellschaft leisten.
Die Arbeiterkammer Salzburg hat das Thema auf Bundesebene gehoben und ein Volksbegehren gestartet.
Ziel des Volksbegehrens ist:
Es konnte eine Einigung zwischen den Sozialpartnern erzielt werden. In den frühen Morgenstunden wurden die SWÖ-KV-Verhandlungen mit einer Erhöhung der Löhne und Gehälter von 2,6 % ab April 2026 und ab Jänner 2027 abhängig von der Inflation um mindestens 2,3% abgeschlossen.
Hier findest du den Abschluss im Detail:
Von Seiten der Arbeitgeber:innen waren die Rahmenbedingungen diesmal äußerst schwierig. Die Abgeltung der Inflation war erstmalig stark in Diskussion, was einen gewissen Kulturbruch darstellt. Der Start war bei NULL. Nach Absprache der letzten Angebotsübergabe war niemand von der Gewerkschaft begeistert, aber man konnte erkennen, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden. Wir konnten 5 Verhandlungsrunden den Winderstand hochhalten. Das war in Ordnung und zeigt Stärke, sodass der Wert auf 1,95 % raufgekämpft wurde. Angesichts der schwierigen Situation ist dieser Abschluss in Ordnung, allerdings ein auch harter Kompromiss. Danke für die Bereitschaft an unsere Kolleg*innen! Wir müssen nur noch andere dazu bringen, diese „Wanderung“ mit uns zu gehen. Wir müssen gemeinsam das Ziel erreichen – durch Leute wie uns haben andere ein Vorbild!
Von den Arbeitgeber:innen wurde zugesichert, dass es nun 2 schwierige Jahre zu überstehen gilt. Aber es kann zugesichert werden, dass es danach wieder deutliche Verbesserungen bei den Gehaltsverhandlungen für den SWÖ geben wird. Liebe Arbeitgeber*innen: wir nehmen euch beim Wort und erinnern euch gerne wieder daran!!

Sollte es bei der nächsten KV-Verhandlungsrunde (26.01.2026) zu keiner Einigung kommen, werden wir einen Protest im öffentlichen Raum abhalten. Komm‘ auch vorbei und stehen wir gemeinsam für unser Gehalt ein. Zusammen zeigen wir, dass man mit uns nicht alles machen kann!
Update (27.01.2026): Aufgrund der abgeschlossenen SWÖ-KV-Verhandlung am 26.01.2026 wird die betriebsinterne Kundgebung abgesagt!
https://meine.gpa.at/sozialwirtschaft
In der vierten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen wurde erneut kein faires Angebot von den Arbeitgebern vorgelegt. Das lassen wir uns nicht bieten! Wir haben mit über 400 Streiks zwischen 16. – 18. Dezember ein klares Zeichen gesetzt!
Am 26.Jänner wird wieder verhandelt. (5. Runde)
Ohne akzeptables Angebot wird am 28. & 29. Jänner weitergestreikt
Der 3. Streik am Standort Niesenbergergasse wurde am 17.12.2025 über einen Zeitraum von vier Stunden abgehalten.
Innerhalb der Streikzeit wurde von AK Ökonom Mario Matzer über die Notwendigkeit der Inflationsanpassung der Gehälter referiert. Wir spüren einen breiten Zuspruch der Belegschaft und werden weiter streiken, da wir uns vom Kapital nicht aushungern lassen!


Erneuter Abbruch der SWÖ-KV Verhandlungen in der 4. Runde. Sehr bitter! Vor allem deswegen, weil sich das Angebot von Seiten der ArbeitgeberInnen quasi gar nicht erhöhrt hat…So nicht! Wir schalten nun einen Gang höher – wir streiken weiter!
Das Angebot der Arbeitgeber im Detail:
WeiterlesenZwei erfolgreiche Warnstreiks – ein starkes Zeichen
Die ersten beiden Warnstreiks haben wir erfolgreich über die Bühne gebracht. Die hohe Beteiligung zeigt deutlich: Die Belegschaft ist mit dem aktuellen Angebot der Arbeitgeber*innen nicht einverstanden. Wir lassen nicht alles mit uns machen – und wir stehen gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen ein.
Während der Streikzeit haben wir das Angebot intensiv diskutiert und uns mit Zahlen und Fakten aus dem Momentum-Institut zu Einkommen in Sozialberufen auseinandergesetzt: Verteilungsgerechtigkeit, Armutsgefährdung, Steueraufkommen und die reale Bedeutung unserer Arbeit für die Gesellschaft. All das macht klar: Es braucht jetzt ein deutlich besseres Angebot.
Besonders bewegt hat uns die große Bereitschaft anderer Standorte, sich solidarisch an den Kampfmaßnahmen zu beteiligen. Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar – auch wenn das Streikrecht dies leider nicht zulässt. Die Möglichkeit zur gemeinsamen Kampfmaßnahmen wird vermutlich noch kommen.
Unser Zusammenhalt ist stark – und wir bleiben dran.
WeiterlesenBei den gestrigen Betriebsversammlungen wurde für 5 Standorte ein Streikbeschluss gefasst. Die Bereitschaft der Kolleg*innen, sich an Protestaktionen zu beteiligen ist heuer sehr hoch, da man sich nicht einfach so billig abspeisen lassen will und auch wir mit einer fairen Gehaltsanpassung für Planungssicherheit bei unsere Lebenserhaltungskosten wollen.
Erste Warnstreik-Termine:
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