Für alle MARVEL- Fans und Science Fiction Freunde gibt`s wieder einmal einen Kinobesuch für alle Mitarbeiter kostenlos. Wer Lust hat, den bitten wir um Anmeldung unter:
Mit einer Lohn- und Gehaltserhöhung von 3,2 Prozent wurde in der 5. Verhandlungsrunde nach 17 intensiven Stunden ein Ergebnis erreicht, mit dem man zufrieden sein kann.
Zusätzlich zur Lohn- und Gehaltserhöhung wurde auf Druck der Gewerkschaften ein umfangreiches Arbeitszeitpaket geschnürt: Ein zusätzlicher Urlaubstag für alle ab zwei Jahren Betriebszugehörigkeit, Zuschläge fürs Einspringen, ein Anspruch auf Altersteilzeit, die Möglichkeit Umkleidezeit als Arbeitszeit zu werten sowie die Regelung der geteilten Dienste, welche künftig nur bei mindestens fünf Stunden Tagesarbeitszeit möglich sind. Bei den Dienstplänen wird die Planungssicherheit erhöht.
Dieser Abschluss zeigt die nötige Wertschätzung für die schwierige Arbeit im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Möglich war dieser Abschluss nur, weil unzählige KollegInnen mit ihren Streiks und Aktionen den Druck entsprechend erhöht haben. Dadurch ist dieser Abschluss unser aller Erfolg!
Aktionen, Betriebsversammlungen und erste Warnstreiks in den Betrieben
Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich, SWÖ) wurden in der Nacht zum 8. Februar nach 16 Stunden mangels brauchbarem Arbeitgeberangebot unterbrochen. Kommende Woche werden unverzüglich betriebliche Aktionen, weitere Betriebsversammlungen und erste Warnstreiks durchgeführt.
Das Angebot der Arbeitgeber für eine prozentuelle Lohn- und Gehaltserhöhung wurde von 2,5 Prozent auf 2,8 bis 3 Prozent erhöht. „Mit diesem Angebot lassen die Arbeitgeber die Wertschätzung gegenüber den 100.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft schmerzlich vermissen“, so der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Reinhard Bödenauer.
Beim Thema Arbeitszeitverkürzung betreiben die Arbeitgeber Gesprächsverweigerung. „Gerade Bereiche wie die Pflege sind emotionale Schwerstarbeit. Die Kolleginnen und Kollegen haben sich mehr Zeit für Erholung mehr als verdient“, so die Verhandlerin der Gewerkschaft vida, Michaela Guglberger.
Um 02.20 wurde die Verhandlung ohne Ergebnis abgebrochen. Das Angebot der ArbeitgeberInnen war unzureichend.
Unsere Antwort:
„Kommende Woche werden wir in Teilbereichen Arbeitsniederlegungen durchführen. Die Kolleginnen und Kollegen sind kampfbereit und die Streikfreigabe liegt bereits vor“, so die VerhandlerInnen. Konkret finden die Maßnahmen von 12. bis 14. Februar in den Betrieben statt. Als Termin für eine weitere Kollektivvertragsverhandlung wurde der 18. Februar 2019 festgelegt.
Im Zuge der KV-Verhandlungen lud das #BRteam zur Betriebsversammlung in die TWS-Kalvariengürtel und informierte die KollegInnen zum derzeitigen Stand der Dinge. Wir sind gespannt auf den nächsten Verhandlungstermin und bereit, für weitere Maßnahmen…
Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) wurde in der Nacht zum 31. Jänner nach 18 Stunden ergebnislos unterbrochen.
Forderungen der ArbeitnehmerInnen, BetriebsrätInnen und Gewerkschaften:
6% Erhöhung auf KV Löhne und Gehälter und Zulagen, aber mindestens €150,-.
Die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Die vereinbarte Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten ist nicht zu reduzieren (das bedeutet für Vollzeitbeschäftigte weniger Stunden und für Teilzeitbeschäftigte mehr Einkommen).
Verbesserungen bei Dienstplanstabilitäten.
Bessere Regelungen für geteilte Dienste.
Regelung für PraktikantInnen.
Forderungen der Arbeitgeber (SWÖ)
alle Durchrechnungszeiträume auf 52 Wochen (1 Jahr) verlängern.
Erhöhung aller zuschlagsfreien Stunden im Durchrechnungszeitraum auf 48 Stunden für alle.
Verkürzung der 2tägigen wöchentlichen Ruhezeit für ArbeitnehmerInnen in 24 h Pflege- und Betreuungsbereichen.
Verschlechterung bei Arbeitsbereitschaft am Wochenende.
Einführung von Zeitschulden
Das Angebot der Arbeitgeber von 2,5 % auf KV Löhne und Gehälter halten wir für kein faires Angebot. Auch bei der Forderung nach der 6. Urlaubswoche gab es von der Arbeitgeberseite nur eine Ablehnung.
Wie geht es weiter?
Nachdem am 29. Jänner bereits mehrere Aktionen in den Hauptstädten der Bundesländer stattgefunden haben, geht es jetzt darum die KollegInnen in den Betrieben zu informieren. Deshalb finden in vielen Betrieben Betriebsversammlungen statt. Die vierte Kollektivvertragsverhandlung findet am 7. Februar statt.
Zur Erholung bietet der Betriebsrat wieder einen Ausflug in die Therme Stegersbach an. Wähle dein Formular aus und meld dich an. Wir freuen uns auf entspannende Tage.