Autor: CK-S (Seite 21 von 45)

Kein Arbeiten für Corona-positive Pflegekräfte!

Die Gewerkschaften GPA djp und vida, zuständig für die Bereiche Soziale Dienste und Gesundheit, kritisiert die Regierungslinie, wonach die KollegInnen im Pflege- und Gesundheitsbereich trotz positivem Corona-Testergebnis weiter in die Arbeit gehen sollen, wenn ein ärztliches Sachverständigengutachten dies zulässt.

Es geht die Forderung an Sozialminister Anschober, diese Regelung zurückzunehmen!

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In- oder Deflation?

Der Lockdown im März 2020 hatte drastische Folgen für viele, und die ­Bewältigung der Krise wird uns noch lange beschäftigen. Die Einschätzungen der meisten ExpertInnen deuten auf mittelfristig eher sinkende Preise hin. Die Deflationstendenz sollte mit allen Mitteln bekämpft werden, damit ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert werden kann. Weiterlesen

Gewaltig daneben…

Gewalt hat viele Gesichter. Ob Mobbing, Bossing oder körperliche Übergriffe. Gewalt ist immer ein Angriff auf die menschliche Integrität und Würde, bedeutet viel Leid für betroffene ArbeitnehmerInnen und hinterlässt oft tiefe Narben. ArbeitgeberInnen sind verantwortlich für die Prävention, sowie den Umgang mit Gewalt und müssen aktiv handeln! Weiterlesen

Urlaub oder Zeitausgleich?

Für viele ArbeitnehmerInnen ist in diesem Jahr die Planung des Urlaubs und der Verbrauch von vorhandenem Zeitguthaben eine Sisyphusarbeit. Der eigentliche Zweck der Erholung ist durch Corona-Zeiten von Quarantäne, Pflegefreistellung oder Home Office überlagert und das kann schon mal dazu führen, dass man den Überblick verliert. Wie viel Urlaub habe ich noch? Wer bestimmt, wann ich Urlaub oder Zeitausgleich gehe? Wann verfällt mein Ansprüche? Hier ein kleiner Überblick:

Erschöpft? Warum?

Wie kommt es dazu? Arbeitsüberlastung, ständiger Zeitdruck, unklare Rollen und Aufgaben, Unfairness, mangelnde Wertschätzung, nicht beachtete Konflikte, Benachteiligung, schlechte Kommunikation und Konflikte zwischen den eigenen Werten und denen des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin.

Hinzu kommt erstens ständiges Multitasking mit schädlichen Auswirkungen auf geistige Leistungsfähigkeit und Stressverarbeitung und einer weiteren Folge: Man fängt vieles an und macht nur wenig fertig – am Abend mit dem Gefühl: „Wofür habe ich heute meine Energie verwendet?“ Und zweitens eine Hyperkommunikation in Betrieben, die sich verselbstständigt hat und durch die Beschäftigte vor lauter E-Mails, Störungen und Meetings nicht zu ihrer Arbeit kommen. Gleichzeitig das Gefühl, an all dem nichts ändern zu können – MitarbeiterInnenbefragungen und Projekte zur Evaluierung psychischer Belastungen haben oft keine für den/die ArbeitnehmerIn sichtbaren Effekte. Dort, wo es anders läuft, wird man kein Problem mit Burn-out haben. Der gesunde Mensch möchte in seiner Arbeit eigentlich nur eines: sinnvoll und effizient unter menschlichen Bedingungen arbeiten. Wenn ein/eine ArbeitgeberIn dies ermöglicht, braucht es keine Burn-out-Seminare. Weiterlesen

Adieu…in den wohlverdienten Ruhestand!

Bei einem sehr netten Abschiedstreffen mit unseren „frischen PensionistInnen“ gab es viele Geschichten zu erzählen. Wir wünschen euch alles Gute für den weiteren Lebensweg, viel Freude und Gesundheit in der Pension!

Krank zur Arbeit?

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie steigt das Bewusstsein vieler Beschäftigter, dass man mit Krankheitssymptomen nicht in die Arbeit gehen soll. Während in der heißen Phase des Shutdown noch bis zu zwei Drittel der Beschäftigten trotz gesundheitlicher Beschwerden gearbeitet haben, ist dieser Wert über den Sommer auf ein knappes Drittel gesunken. Der Österreichische Arbeitsklima Index belegt, dass die Beschäftigten in Krisenzeiten eher dazu neigen, krank zur Arbeit zu gehen. kann das nicht gut gehen, zumal uns die Corona-Krise lehrt, dass ein neues Bewusstsein nötig ist: Wer krank ist oder Krankheitssymptome aufweist, soll daheimbleiben – zum eigenen Schutz und zum Schutz der Kolleginnen und Kollegen. Weiterlesen

Herbstblues

Hallo Kollegin und Kollege,

Kennst du das auch, wenn so ein verregneter Tag ganz schön aufs Gemüt schlägt? Laut Kalender hat der Hebst begonnen und die Tage werden kürzer. Liegen im Juni zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang über 17 Stunden, erleben wir im Dezember nur noch 8 Stunden Helligkeit. Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit und Müdigkeit machen unseren Alltag schwer verdaulich. Die Ursache ist Lichtmangel. Weiterlesen

Nach dem Urlaub ist vor der Arbeit

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Hallo, Kollegin und Kollege…

Hast du deinen Urlaub gut verbracht? Durch die Corona-Situation waren die Möglichkeiten ja eher begrenzt und man erwartet,  am ersten Urlaubstag auf Knopfdruck entspannt zu sein. Das gelingt selten und so stressen sich viele Menschen mit dem Gedanken, dass sie nicht schnell genug abschalten können. Manchmal reagiert der Körper beim Umschalten von Turbohektik auf Urlaubnichts mit neuem Stress und schon sind die ersten Urlaubstage auch Krankheitstage. Laut einer Umfrage sagten 73 % der Befragten, dass sie erst eine Woche nach Ferienbeginn Urlaubsgefühle bekämen.

Stress treibt zunächst mal an, setzt Energie frei. Belastend wird er erst im Dauerzustand, wenn er an unseren Nerven zehrt und die ständige Ausschüttung von Hormonen wie Kortisol oder Adrenalin unser Immunsystem schwächt. Zufriedenheit dagegen entsteht, wenn Bedürfnisse auf Dauer erfüllt werden. Dann arbeiten langsam wirkende Hormone, wie Morphium und Endorphine.

Erst ganz schnell und dann immer langsamer. Der Erholungseffekt im Urlaub entspricht einer logarithmischen Kurve. Zwar empfehlen Fachleute stets, den Jahresurlaub nicht in allzu kleinen Häppchen zu zerteilen. An einem Stück sollte man ihn aber auch nicht nehmen. Körper und Geist brauchen mehrmals im Jahr Gelegenheit zum Regenerieren. Ein paar freie Tage können dabei durchaus hilfreich sein, denn gerade während weniger Tage fällt das Abschalten leichter. Es tut gut, sich vom Leistungsgedanken und von übersteigerten Erwartungen an den Urlaub zu verabschieden. Ein „sanfter“ Start nach dem Urlaub sollte man einplanen, um sich einen Überblick verschaffen zu können.

Gehen wir die Sache also wieder ruhig an und versuchen nicht wieder sofort, alles aufzuholen. Denn….Stress ist ein Denkfehler!

Wir bleiben am Ball….

 

Geregelt….!

 

Die neue Pausenregelung für den Wohnbereich wurde zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat vereinbart und ist nun in einer neuen Betriebsvereinbarung verankert. Hierbei handelt es sich um eine bezahlte Pause, die vom Nachmittagsdienst (im Zusammenhang mit einer Nachtbereitschaft) konsumiert wird und nicht aufgezeichnet werden muss. Gültig mit Juli 2020. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich einfach bei uns.

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